Wenn man sich die Menschen in Bussen und Bahnen anschaut fallen immer wieder Leute auf, die sich die Fahrzeit mit einem Buch vertreiben. Auch ich gehöre zu diesen Menschen, auch wenn ich in letzter Zeit häufiger auf Hörbücher zurück gegriffen habe.
Wird sich dies bald ändern? Schließlich stürmen immer mehr E-Book-Reader auf den Markt. Zuletzt habe ich bei golem.de einen Test des Sony PRS-505/SC gelesen. Das gute Stück kostet in den USA stolze 299 Dollar.
Mir stellt sich hier jedoch die Frage, inwiefern ein solches Gerät wirklich notwendig ist, sind diese Geräte (hier das PRS-700) doch nicht wirklich für die Tasche geeignet, da sie doch relativ groß sind. Ein Argument dafür wäre vielleicht das Gewicht, das unter dem eines durchschnittlichen Taschenbuches liegt.
Ein Gerät zum Bücher lesen scheint zwar eine nette Sache zu sein, soll das gerät doch über 100 Bücher speichern können – ohne Speichererweiterung. Bedenkt man aber, dass ein eBook in der Anschaffung auch noch Geld kostet. Wieviel das sein wird und was man hierzulande im Vergleich zu einer gedruckten Version vielleicht sparen kann lässt sich jedoch noch nicht sagen. Libreka soll als eBook-Portal erst in 10 Tagen an den Start gehen.
Aber selbst wenn man im Vergleich zum Taschenbuch einen oder 2 Euro spart muss man schon eine Menge E-Bücher kaufen um den Anschaffungspreis eines solchen Readers wieder auszugleichen.
Was denkt ihr? Lohnt sich die Anschaffung eines solchen Gerätes oder greift ihr doch lieber auf die gedruckten Werke oder Hörbücher zurück?
Über ein weiteres Problem kann man in Dirks Logbuch nachlesen. So steht hier wohl ärger ins Haus, da beispielsweise der eBook-Reader von Amazon eine Vorlesefunktion mitbringt, für die keine Verwertungsrechte vorliegen.
