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Gnumeric – Wenn es eine kleine Tabelle sein soll

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Vor kurzem habe ich mich mal über OpenOffice.org geärgert, da es doch ein relativ “schweres” Programm ist. Also habe ich mich mal nach einer kleinen Tabellenkalkulations-Software umgeschaut und bin dabei auf Gnumeric gestoßen.

Okay, vom Funktionsumfang her kann es meiner Meinung nach mit OpenOffice.org nicht mithalten. Für kleine und nicht besonders anspruchsvolle Tabellen ist die kleine Software in meinen Augen aber ideal. Es lädt schnell, ist übersichtlich und einfach zu bedienen. Auch wenn sich die Software durchaus teilweise etwas anders verhält als man es von OOo gewohnt ist.

Gnumeric ist Bestandteil von GNOME Office. Im Gegensatz zu OOo oder KOffice haben die einzelnen Komponenten nicht viel mit einander zu tun. Es gibt weder ein durchgängiges Konzept für die Bedienung noch ein einheitliches Dateiformat. Dies ist vielleicht ein Nachteil der Bürosammlung.

Gnumeric bietet zwar das Speichern in das Open Document Format an, bei einer Testdatei wurde hierbei jedoch die Struktur der Tabelle (Spaltenbreite, etc.) völlig zerstört. Beim Speichern als xls (Microsoft Excel) blieb diese Struktur erhalten. Hier besteht wohl noch Nachholbedarf von Seiten der Gnumeric-Entwickler.

Trotz dieser Probleme sollte man ruhig einmal einen Blick auf die Software werfen, da man hier für kleine Tabellen und Berechnungen keine große Suite wie OOo starten muss.

Installieren kann man Gnumeric mittels sudo apt-get install gnumeric gnumeric-common gnumeric-plugins-extra. Für die Dokumentation muss noch das Paket gnumeric-doc installiert werden. Verwendet man nicht GNOME ist noch die zusätzliche Installation von gnumeric-gtk notwendig.

Bildquelle: Wiki-Artikel auf ubuntuusers.de

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