tuxradar.com hat einen offenen Brief an Ubuntu-Chef Mark Shuttleworth veröffentlicht. Zum einen gratuliert das TuxRadar Team zum Release von Ubuntu 9.04 und würdigt es als bestes Release von Ubuntu bisher. Zum anderen geht es aber auch darauf ein, was den Leuten weniger gefällt: das neue Verhalten des Update-Managers.
Bisher war es immer so, dass der Update-Manager sich über eine Benachrichtigung im Panel zu Wort gemeldet hat, wenn Aktualisierungen zur Verfügung standen. Das Verhalten wurde nun dahingehend geändert, dass Sich bei Sicherheitsupdates der Update-Manager minimiert öffnet und so den Nutzer dazu bewegen soll, die Aktualisierungen zu installieren. Dies kann schnell nerven, meint TuxRadar.
Da muss ich den Leuten durchaus recht geben. Ich finde das neue Verhalten ebenfalls nicht besonders gelungen. Aber ich denke hier muss man wohl schauen, wie es denn besser gemacht werden kann. Da sich die neuen Benachrichtigungen ausblenden, wenn man mit der Maus darüber fährt wird das wohl keine Lösung sein. Es sei denn, man kann das Verhalten von NotifyOSD so anpassen, dass man dort die Updates einfach nur bestätigen kann. Dies würde dann aber den Nutzer noch mehr nerven, wenn man dieses Fenster nicht schließen kann, ohne dass man die Updates gleich installiert.
Ich bin gespannt ob es vielleicht eine Lösung im nächsten Release im Oktober dafür gibt. In der aktuellen Version wird sich da wohl eher nichts mehr ändern.
Zu dem Thema gibt es übrigens schon einen ewig langen Bug-Report mit (aktuell) 329 Kommentaren zu der Problematik. Auch im Brainstorm wird darüber diskutiert, im Wiki ist einiges zum Thema zu lesen, sodass man gut davon ausgehen kann, das zum Thema Update-Benachrichtigung noch nicht das letzte Wort gesprochen ist.
Ich würde mich jedenfalls freuen, das alte Verhalten wieder zu sehen, ohne, dass ich es nachträglich erst ändern muss.
