Wo man auch hinsieht, alle sind voll des Lobes für die Beta-Version des neuen Opera-Browsers, schafft der Opera-Browser die volle Punktzahl beim Acid3-Test. Auch die neue Turbo-Funktion wurde oft gelobt. Bei mir ergab sie einen Warnhinweis, dass bei meiner Verbindung (DSL16000) das browsen ohne Turbo-Funktion schneller sei.
Neu ist neben dem überarbeiteten Design Operas auch die neue Tab-Funktion. Zieht man die Tableiste nach unten, so bekommt man die einzelnen Seiten als Vorschaubildchen angezeigt. Eine recht nette Funktion wie ich finde.
Die Speeddial-Funktion kann man jetzt an die eigenen Bedürfnisse anpassen und ein gewünschtes Hintergrundbild vergeben, sowie die Anzahl der einzelnen Felder verändern. Nun, diese Funktion habe ich bei den wenigen Internetbesuchen mit Opera nie verwendet und halte von ihr persönlich auch nicht besonders viel. Für den einen oder anderen sicher interessant und nützlich.
Was sonst noch auffällt ist, dass man die Suchleiste nun vergrößern und die Adressleiste des Browsers dafür verkleinern kann. Dies ist aber keine wirkliche Neuheit, eine Funktion wie diese besitzen auch andere Browser. Außerdem gibt es nun eine Auto-Update-Funktion. Da das Repository für Debian-basierende Betriebssysteme scheinbar nicht mehr gepflegt wird eine gute Neuerung.
Von der Geschwindigkeit her sehe ich (für mich) keinen wirklich spürbaren Unterschied im Vergleich zur Vorgänger-Version von Opera oder auch zum Firefox. Dieses Gefühl ist jedoch rein subjektiv. Bei langsameren Internetverbindungen kann es hier natürlich spürbare Geschwindigkeitsunterschiede geben.
Wer ihn selbst einmal ausprobieren möchte, kann Opera 10.00b1 für Linux hier herunterladen. Erstaunlicherweise gibt es Versionen für Ubuntu bis zurück zur schon lange nicht mehr von Canonical unterstützten Version 4.10.
In meinen Augen wird Opera 10 sicherlich ein interessanter Browser, auch wenn ich ihn auch weiterhin nur ab und zu nutzen werde. Irgendwie werde ich mit ihm wohl nie so richtig warm. Auch wenn mir das Design wesentlich mehr zusagt und angenehmer ist, als das des Firefox.
In Sachen Stabilität konnte ich bei meinem kurzen Test nicht meckern. Der Opera machte keinerlei Probleme. Ein weiterer großer Vorteil sei hier auch noch kurz erwähnt: der Opera benötigt wesentlich weniger Speicher als der Firefox, sodass er schneller startet, schneller schließt und auch das System nicht so ausbremst wie der Browser aus dem Hause Mozilla.
