Beim Informieren über die Direktkandidaten zur Bundestagswahl in meiner Region bin ich auf einen Grünen Kandidaten gestoßen, der die Frage nach den Internetsperren wie folgt beantwortet:
Demokratie und Freiheit ja, aber keine Zurschaustellung von rechtswiedrigen Inhalten wie: Gewaltverherrlichung (rotten.com!), Neonazis und Kinderschänder!
Auf eine Nachfrage erhielt ich folgende Antwort:
Ich befürworte keineswegs eine Zensur, weder im Internet noch bei anderen Medien. Allerdings sollten eindeutig kriminelle und rechtswidrige Inhalte keine Plattform im Internet erhalten. Wenn es geht, sollten diese Seiten und/oder Inhalte dann umgehend gelöscht oder gesperrt werden und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.
Ich bin kein Internetexperte und weiss nicht wie man da technisch am Besten vorgeht. Aber es muss doch möglich sein, die kriminellen Schweineseiten nicht zuzulassen.
Er ist kein Experte, weiß nicht, was man machen kann, aber hauptsache etwas dazu sagen. Nach dem Motto “sperren um überhaupt etwas zu tun”?
Sorry, aber so bekommt man meine Stimme nicht. Ich habe noch einmal nachgehakt und bin gespannt ob ich eine weitere Antwort erhalte.

14/09/2009 @ 17:56
Das ist DAS Problem des Politiker. Sie sollen zu zig Sache ihre Fachmännische Meinung abgeben.. die sie leider nicht haben..
Da holt man sich lieber “Experten” die ihnen alles vorkauen, statt sich intern die Gebiete aufzuteilen…
Lg Happy-Buddha
14/09/2009 @ 18:21
Sie holen sich “Experten”, die ihnen dann das Vorkauen, was diverse Dritte verbreiten möchten.