Vom 9. bis 13. Mai fand der Ubuntu Developer Summit in Budapest statt. Dort wurden Vorhaben und Entwicklungsziele für die kommende Ubuntu-Version diskutiert und festgelegt. Ubuntu 11.10 (Codename “Oneiric Ocelot”) soll am 13. Oktober 2011 erscheinen.
Folgende Ziele haben sich die Entwickler unter anderem für Oneiric gesetzt:
- Lubuntu, das auf LXDE basiert, soll mit Oneiric als offizielles Ubuntu-Derivat anerkannt werden.
- Firefox wird weiterhin Standard-Browser in Ubuntu bleiben und nicht durch Chromium ersetzt.
- Unity 2D soll das Fallback für Unity werden, der klassiche GNOME-Desktop soll entfernt werden.
- GNOME 3 soll in Ubuntu 11.10 Einzug erhalten, allerdings bekommt Unity weiterhin den Vorzug vor GNOME-Shell.
- Die Overlay Scrollbars, die mit Natty eingeführt wurden, sollen verbessert werden.
- In der Standard-Installation soll künftig das Backup-Tool Déjà Dup enthalten sein.
- LightDM soll GDM als Anmeldebildschirm ablösen.
- Video Editor PiTiVi wird aus der Standard-Installation entfernt.
Weitere Änderungen und Neuerungen kann man bei OMG! Ubuntu und Webupd8 verfolgen.

13/05/2011 @ 19:24
Das Ubuntu jetzt ein Backup-Tool enthälten soll finde ich sehr sinnvoll. Déjà Dup war auch mein erstes BackUp Tool und es war extrem Benutzerfreundlich. Was mir nicht gefallen hat war, dass es die Dateien “irgendwie” umrechnet und nicht einfach die Ordner ablegt. Nach dem ersten Back Up geht natürlich die nächste Sicherung fix aber ich bin dann auf FreeFileSync umgestiegen.
13/05/2011 @ 21:18
Wird denn eine Alternative für PiTiVi mitgeliefert?
13/05/2011 @ 21:25
nein.
15/05/2011 @ 20:11
Das Backup-Tool ist in der Tat sehr nett und wirklich benutzerfreundlich. Und die Aufnahme in die Standard-Installation stellt zu einem gewissen Grad sicher, dass die Entwicklung daran nicht stirbt.
Im Übrigen finde ich es sehr gut, dass Ubuntu einen solch harten Kurs fährt, auch wenn mir manche Entscheidungen nicht gefallen. Viele von der Community gelenkten Distros eiern nur rum und kommen nicht zu Potte (so scheint es mir zumindest). Ubuntu als solch große Distro fordert den Ehrgeiz der Projekte in seine Repos oder gar in die Standard-Installation zu kommen. PiTiVi hat es da wohl offensichtlich nicht geschafft, Erwartungen zu erfüllen.
… das ist nur MEINE Meinung.