Artikelformat

SoftMaker Office mal wieder kostenlos

Es gibt mal wieder eine kleine Promo-Aktion aus dem Hause SoftMaker. Die 2008-Ausgabe ihrer Office-Suite gibt es jetzt für Windows- und Linux-Nutzer kostenlos zum Download. Im Gegenzug muss man sich dafür mit Namen und E-Mail-Adresse registrieren. Download-Link und Seriennummer bekommt man dann per E-Mail zugeschickt.

Der Software-Hersteller erhofft sich hierdurch wahrscheinlich, dass einige Nutzer auch die kostenpflichtige 2010er-Version nutzen, die 70 Euro kostet. Ein Upgrade auf diese Version ist mit knapp 30 Euro auch noch recht teuer – vor allem wenn man bedenkt, dass OpenOffice und LibreOffice kostenlos erhältlich sind.

Ich selbst hatte mir vor einiger Zeit mal ein SoftMaker Office angeschaut und war davon nicht besonders angetan. Wenn man es sich trotzdem mal anschauen möchte kann man zum zusenden der Seriennummer auch trash-mail.com verwenden. Ich habe mir das ganze jetzt nicht nochmal herunter geladen und ausprobiert, auf die Gefahren von Fremdpaketen sei hier aber nochmal hingewiesen.

(via)

17 Kommentare

  1. Kann ich nur bestätigen. SoftMaker ist eher für Firmen interessant.

    Meines Wissens soll SoftMaker sehr gut mit MS Office Formaten zurechtkommen und ist so ein günstige Alternative für Firmen.
    Für Privatpersonen kann ich es nicht empfehlen – speziell unter Ubuntu. Dort fügt es sich überhaupt nicht in den Desktop ein, von Unity ganz zu schweigen

    Antworten
    • Ich hatte mir das vor 2 (?) Jahren mal installiert. Dass es sich in irgendeiner Form in Unity integriert kann man von einer so ‘alten’ Software sicher auch nicht erwarten. Zum damaligen Zeitpunkt sah es aber nicht viel schlechter aus auf dem Desktop als OpenOffice.

      Antworten
    • Linuxkumpel

      10/08/2011 @ 08:47

      Hallo! Ich benutze seit Jahren softMaker (Windows und Linux) Z.Zt. laufen SoftMaker 2008 und 2010 Windows und Linux. Die 2010er macht sich bei mir ausgezeichnet unter Unity. Die 2008er läuft ebenfalls stabil und schnell unter Linux Mint 9 LXDE und unter Pardus habe ich noch 2008 und 2010 am Laufen. Die 2008er ist als Pisi-Paket in Pardus integriert und die 2010-Linux ist über tgz. u.sw. installiert. Ich will SM nicht mehr missen, nutze es auch beruflich. Es gibt aber ein paar kleine Differenzen zwischen MS Office und SoftMaker. Fallen aber beim normalen Geschäftsverkehr nicht auf. Linuxkumpel

      Antworten
  2. Ich werd es mir mal angucken. Schlimmer als OpenOffice kann es ja nicht sein. Ich habe hier zur Zeit Ubuntu 10.04 und ich verzweifele jedes mal an OpenOffice. Sowohl an dem Writer alsauch an Impress. Meine Freundin hat Microsoft Office und ich spiele ernsthaft mit dem Gedanken es mir auch zu zulegen. Bis jetzt kam ich mit Word und Power Point auf ihrem Rechner viel schneller zum Ergebnis als mit OpenOffice auf meinem Rechner. Besonders mit Visio kann Draw nicht mithalten. Auch wenn es vom bösen Redmonder ist, finde ich, ist es einfach die beste Software in dem Bereich und sein Geld wert. Jedenfalls aus Usebility Sicht. Vom unfreien Documentenformat mal abgesehen. Aber einen Tot muss man sterben. ;-)

    Antworten
    • > Besonders mit Visio kann Draw nicht mithalten.

      Meiner Meinung nach ist das ja eher anderherum. Draw ist wirklich eines meiner Lieblingsprogramme :-D

      Antworten
  3. Softmaker Office ist wirklich klasse.
    Extrem flink, unterstützt Tabbed Dokumente, bietet exzellenten Support der MS Formate. Liefert originale Lizenzpflichtige Duden und Langenscheidt Wörterbücher auch in der kostenlosen Version.

    Bisher war es immer so, dass die kostenlose Version auch das kostengünstige Update ermöglichte. Ausserdem stecken in den 30€ (je nach Aktion auch schon mal viel billiger) Lizenzen für 3 parallele Installation. Das ist ja nun wahrlich nicht teuer.
    Es handelt sich dabei um die VOllversion, welche privat und gewerblich einsetzbar sind.

    Ich bin vom Open-/Libreoffice aus Softmaker Office umgestiegen und es ist tatsächlich das deutlich bessere Office. Keine Programmfehler, schnell, ansprechende Oberfläche, hohe Dokumentenkompatibilität, im Gegensatz zu OO/LO und selbst MS Office spitzenmäßige Wörterbücher

    Lest mal ein paar Pressestimmen zum Softmaker Office.

    Antworten
    • Es ist mir schon bei einer vorigen Aktion zu Softmaker Office im ubuntuusers.de-Forum aufgefallen, dass im Thread Beiträge waren, die klangen, als seien sie direkt von der Presseabteilung der Firma verfasst. Das geht mir beim Beitrag von „naja“ ähnlich.

      Allein der Satz „Das ist ja nun wahrlich nicht teuer“ ist abenteuerlich: 30 Euro sind im Vergleich zu 0 Euro wahrlich nicht „wahrlich nicht teuer“. (Unabhängig davon, dass es das Programmpaket theoretisch dennoch möglicherweise wert sein kann.)

      Sollten diese Beiträge wirklich von offizieller Seite kommen, würde sich SoftMaker damit keinen Gefallen tun.

      Antworten
        • Na, da kommt aber die Paranoia durch.

          Nein, ich habe natürlich nichts mit Softmaker zu tun. Ausser, dass ich eben einmal das Office 2010 gekauft habe und es eben benutze.

          Ich denke, dass gerade Open-/Libreoffice von einer offenen Diskussion mit einer notwendigen Kritikfähigkeit profitieren würde. Eine Tugend allerdings, für welche das Projekt nun nicht gerade berühmt.

          So hat OpenOffice auch über die blanke Anwendung hinaus einen deutlichen Nutzen, nämlich den, dass Office Suiten allgemein sehr günstig geworden sind.
          Ob nun Google Docs, MS Office für 99€ oder eben wie Thema des Beitrags, ein Softmaker Office für lau, bzw. für nicht mal 30€.
          Vielleicht ist dieses auch der eigentlich Verdienst des Projektes OO.
          Die Anwendung muss sich dann halt in seinen Angebot messen und dort hat Vielfalt bekanntlich noch nie geschadet.

          Antworten
      • Er hat aber trotzdem recht. Die Kompatibilität zu MS Office ist vorbildlich und die Geschwindigkeit auch. Gerade an diesen beiden Sachen scheitert OpenOffice doch ziemlich oft. Auf der Funktionsseite sind eigentlich alle großen Office Pakete auf einem ähnlich guten Niveau.

        Die kostenlose Duden Rechtschreibprüfung ist nett. Da kann OpenOffice einfach nicht mithalten, das kennt zuviele Wörter einfach nicht. Teilweise sind die Ersatzvorschläge wirklich skurril.

        Leider gibt es keine 64Bit Version, das ist wirklich ein Manko in der heutigen Zeit aber damit steht Softmaker nun wirklich nicht alleine da.

        Antworten
      • “Thread Beiträge waren, die klangen, als seien sie direkt von der Presseabteilung der Firma verfasst.” es sind (meiner Meinung nach) wohl einige.
        Nach der letzten 1-Euro Aktion “fuer gute Zwecke” hatte ich in der letzten Monaten Spam ohne Ende im Postfach.
        Tipp: ist nicht so gut fuer den Ruf

        Antworten
  4. hallo,

    ich nutze softmaker office zwar nur unter windows, da ich unter linux auf meinem desktop keinerlei office arbeiten verrichte, muss aber sagen das ich bisher sehr zufrieden bin. ich habe in meinem thinkpad eine kleine 64GB ssd und bin daher auf schlanke software angewiesen. softmaker nimmt keine 100mb nach der installation ein, ist sehr sehr schnell und arbeitet gut mit ms office dokumenten, welche an der uni doch die mehrheit sind. außerdem ist es nicht so sehr von java anhängig wie libreoffice und da ich unter windows keinerlei java software verwende und daher auch keine jre installiert habe, kommt mir das sehr entgegen. es ist sicher kein must have programm, aber es zeigt, dass sich ein schnelles, kleines office programm durchaus programmieren lässt. ich hoffe, dass diese kleine firma am markt bestehen bleibt und gegen die beiden großen aufgeblasenen office suiten ala ms office und open/libreoffice bestehen kann.

    Antworten
  5. Er wird der Duden mitgeliefert und noch ein paar Wörterbücher. Das ist es schon wert. Der Support ist auch sehr gut.

    Antworten
  6. Freundhansen

    03/08/2011 @ 09:45

    Mal eine Frage:
    hat diese Software keine automatische Rechtschreibkorrektur (damit meine ich, dass falsche Wörter im Text während des Schreibens schon rot unterlegt werden) oder finde ich die Funktion nur nicht?
    Bis auf diese Tatsache finde ich die Software eigentlich ganz nett, und wenn schon gute Wörterbücher dabei sein sollen (das größte Hindernis für mich, LibreOffice zu verwenden)….

    Antworten
    • Doch. Weiteres -> Einstellungen -> Sprache ->

      Rot unterstrichen ist dann ein Schreibfehler.
      Blau unterstrichen ein Wort geschrieben in der alten Rechtschreibung! Auch sehr nett.

      Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.

*