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Oneiric: Thunderbird bleibt Standard

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Die Meldung ist zwar schon ein paar Tage alt, ich wollte es hier aber nicht unerwähnt lassen: Mozilla Thunderbird wird der neue Standard-Email-Client in der kommenden Ubuntu-Version 11.10 “Oneiric Ocelot”. Damit löst er Evolution ab, das bisher in der Standardinstallation enthalten war. Wer lieber Evolution weiter nutzen möchte, kann die Groupware natürlich auch weiterhin aus den Paketquellen nachinstallieren.

Thunderbird ist schon eine Weile in den Testversionen zu Ubuntu 11.10 enthalten, es wurde aber bisher immer wieder betont, dass man von jetzt auf gleich wieder auf Evolution wechseln könnte, sollte sich der Client aus dem Hause Mozilla nicht zufriedenstellend integrieren lassen. Nun wurde aber vor ein paar Tagen offiziell bestätigt, dass Thunderbird auch in der finalen Version, die am 13. Oktober veröffentlicht werden soll, als Standard dabei sein wird.

Hierfür arbeitet man unter anderem mit Mozilla an einer Erweiterung, die den Evolution Data Server (EDS) in Thunderbird integriert. EDS ist zum Beispiel für das Adressbuch, den Kalender und die Aufgabenverwaltung zuständig. Das ganze ist noch recht experimentell, aber in einem Video kann man sich schon mal anschauen, wie das ganze funktioniert.

Ich finde es gut, dass Thunderbird nun zum Standard wird, da ich den Client schon immer Evolution vorgezogen habe. Durch die Integration des Evolution Data Server wird Nutzern der Wechsel von einer zur anderen Anwendung, oder auch ein Zusammenarbeiten der beiden Programme, deutlich erleichtert. Das ist eine Entwicklung, über die man sich als Nutzer wohl in jedem Fall freuen kann.

5 Kommentare

  1. was nichts dran ändert, dass beide clients seit jahren keine brauchbare kontaktverwaltung bieten und das auf unabsehbare zeit auch ersteinmal so bleiben wird.

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      • allein die begrenzung möglicher adressen jedweder art pro kontakt disqualifiziert diese tools ins unermeßliche. kontaktverwaltung heißt, hat einer 10 mail-adressen und 25 handy-nr muss ich die da eintragen können und zwar am besten mit optionalem freitext-desc-field. rat ma was nich geht…

        eine kartkodierte bindung an irgendwelche IM-protokolle ist prog-style aus den 80ern. brauchbares tagging ist ebenso nich zu finden. unterm strich fallen mir da noch hundert dinge ein die in ein PIM gehören und bei beiden tools fehlen. die könnten von Kontact viel lernen, machen se aber nich. unterdessen bin ich mir sicher, dass die entwickler beider tools einfach nur drauf warten, bis sich die gesamt kommunikation kopmplett in die cloud verlagert hat und die clients damit überflüssig werden, allerdings kann das noch 10 bis 20 jahre dauern.

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  2. Wie sieht es denn mit der Kalender-Funktion aus?
    Das war einer der Gründe, warum ich damals von Thunderbird auf Evolution gewechselt habe.

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