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Wuala verabschiedet sich vom Speichertausch

Wuala war für mich einige Zeit eine ernsthafte Alternative zur Dropbox. Leider war für mich der Upload bei Wuala noch nie besonders schnell. Da ich aber nie große Dateien hochgeladen hatte fand ich das nicht schlimm.

Nun hat sich Wuala aber von einer Funktion verabschiedet, die der Speicheranbieter Dropbox voraus hatte. Man konnte eigenen Festplatten-Speicher freigeben und ihn gegen zusätzlichen Speicherplatz in der Cloud eintauschen. Diese Funktion gibt es bei Wuala nun nicht mehr – eigentlich schade.

Damit verabschiedet sich Wuala für mich aus dem Rennen der Online-Speicher. Was passiert nun mit dem bereits durch das Tauschen ‘verdienten‘ Speicherplatz? Dieser bleibt den Nutzern für 12 Monate erhalten, danach muss man ihn kaufen. Wuala bietet hierfür laut Forum einen Rabatt an. Man muss also jetzt nicht panisch sofort bei Wuala seine Koffer packen und die Daten in Sicherheit bringen – immerhin.

In der neuen Wuala-Version, die heute über die Paketquellen auf mein System kam, war die Tausch-Funktion bereits verschwunden. Damit verschwindet Wuala nun allerdings auch von meiner Festplatte.

11 Kommentare

  1. “Damit verabschiedet sich Wuala für mich aus dem Rennen der Online-Speicher.”

    Wieso? Wuala bietet als einer der ganz wenigen noch immer clientseitige Verschlüsselung aller Daten und viele Features, die es bei anderen Online-Speichern nicht gibt wie Kommentare, Gruppen, gut einstellbares Sharing, etc.

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    • Naja. Strenggenommen hast du bei jedem Anbieter der halbwegs vernuenftig arbeitet client-seitige Verschluesselung. Ich vertraue encfs zumindest mehr, als irgendeiner in den wuala-client eingebauten Funktion. Mit vernuenftig arbeiten, meine ich, dass die Daten block-weise und nicht datei-weise gehasht werden. Das erlaubt naemlich auch die Nutzung von Container-Verschluesselung wie truecrypt, ohne dass man immer den ganzen Container wieder hochladen muss.

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    • Sensible Daten landen bei mir ohnehin nicht in der Cloud. Von daher ist es mir relativ egal, ob der Dienst verschlüsselt oder nicht.

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  2. Eine Zeitlang habe ich bei wuala auch Speicher “gesammelt”. Nachdem ich jedoch den Eindruck bekam, dass meine Festplatten mehr verscheissen als ich Unkosten für den Speicherplatz spare, habe ich vom filesharing wieder Abstand genommen. Insofern bedaure ich die Entscheidung von Wuala nicht.
    Um die Verschlüsselung bin ich froh – aus beruflichen Gründen habe ich sensible Daten in der Cloud. Da ist Wuala wirklich praktisch.

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    • „Nachdem ich jedoch den Eindruck bekam, dass meine Festplatten mehr verschleissen“
      Das halte ich aber für sehr weit hergeholt. Nicht nur, weil Wuala vermutlich kaum Zugriffe verursacht, sondern auch weil diese der Festplatte eigentlich nicht schaden sollten. Schließlich halten auch Festplatten in Servern (und damit meine ich nicht unbedingt spezielle Serverfestplatten) bei zig-tausenden Zugriffen mehrere Jahre.

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  3. Hm, nachdem der Speichertausch eh nur funktioniert, wenn man den Rechner quasi ständig online hat, war das für mich sowieso nie eine ernsthafte Option. Ich habe allerdings auch kein Problem damit für die sichere Speicherung meiner Daten ein paar Euro im Jahr abzudrücken, zumal wenn man dafür auch noch einen komfortablen und gut funktionierenden Client auf diversen Plattformen (neben Win/Lin/Mac auch iOS/Android!) erhält. BTW: Promo-Codes (Googlen kann ja jeder selbst danach…) und Einladungs-Boni für kostenfreien Speicher funktionieren immer noch.

    Ansonsten würde ich bei dem Spruch “Koffer packen und die Daten in Sicherheit bringen” vor allem über das Thema Sicherheit nachdenken. Damit meine ich jetzt nicht die Verschlüsselung, sondern wo die Daten liegen. Wuala ist einer der wenigen Dienste, wo die Server nicht bei den Amis stehen.

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  4. Das mit der clientseitigen Verschluesselung halte ich eher fuer ein Geruecht;
    Wenn das so waere wuerde auch identischer Content jedesmal hochgeladen werden weil ja nach dem hashen dieser ‘unique’ waere;
    Tatsaechlich werden aber identischer Content der bereits im Storage vorhanden ist nicht nocheinmal hochgeladen bzw. dauert dies nur einige Sekunden was bei groesseren Daten nicht in der Zeit hochgeladen werden kann – aber der eigene Speicherplatz um die tasaechliche gruesse des Contents reduziert wird…..

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